So gelingt die Abschlussarbeit: 3 Tipps zum Erreichen der Bestnote

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Drei Tipps für eine erfolgreiche Abschlussarbeit im Bauingenieurwesen

Die Abschlussarbeit ist der letzte Schritt im Studium und stellt einen wichtigen Meilenstein in der akademischen Laufbahn dar. Sowohl die Bachelor- als auch die Masterarbeit erfordern viel Fleiß und Hingabe und tragen maßgeblich zur Gesamtnote bei. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, bereits frühzeitig über die Vorgehensweise nachzudenken und einige wichtige Aspekte im Vorfeld zu berücksichtigen.

Im Folgenden erhältst Du drei essenzielle Tipps, die Dir dabei helfen, das Schreiben zu erleichtern, potenzielle Fehlerquellen zu umgehen und spätere Frustrationen zu vermeiden.

Tipp #1: Genaue Absprache mit Deinem Betreuer

Bevor Du mit der eigentlichen Arbeit beginnst, musst Du zunächst einen geeigneten Prüfer für Deine Bachelor- beziehungsweise Masterthesis finden.

Üblicherweise handelt es sich hierbei um eine Professorin oder einen Professor aus Deinem Fachbereich. Diese Person sollte sich im Bereich Deines gewählten Themas auskennen und idealerweise Module unterrichten, die inhaltlich zu Deiner Abschlussarbeit passen.

Der Erstprüfer ist nicht nur für die Bewertung zuständig, sondern ist zugleich auch Dein Betreuer und Ansprechpartner. Er begleitet Dich während des gesamten Prozesses und steht Dir bei eventuellen Fragen zur Verfügung.

Besonders zu Beginn ist es wichtig, die genaue Festlegung des Themas und den Aufbau der Abschlussarbeit mit Deinem Betreuer abzustimmen. Andernfalls besteht das Risiko, dass unterschiedliche Vorstellungen entstehen und Dein Prüfer später etwas anderes erwartet, als Du ursprünglich geplant hattest.

Absprache mit dem Betreuer der Abschlussarbeit

Missverständnisse und unterschiedliche Erwartungshaltungen in der Konzeption der Abschlussarbeit sollten unbedingt vermieden werden, da diese früher oder später zwangsläufig zu Problemen und einer schlechteren Bewertung führen.

Neben den inhaltlichen Aspekten und der Struktur ist es ebenso ratsam, auch kurz auf die Formvorgaben einzugehen. Einige Professoren orientieren sich strikt an den Richtlinien des Fachbereichs, während andere spezifische Anforderungen bezüglich Formatierung, Zitationsstil und Seitenanzahl haben.

Sobald die grundlegenden Eckpunkte geklärt sind, ist während des eigentlichen Schreibprozesses normalerweise weniger Beratung erforderlich. Gegen Ende der Bearbeitung sollten jedoch noch 1-2 zusätzliche Termine eingeplant werden, um abschließende Detailfragen zu klären.
 

Bei den Beratungsterminen ist generell zu beachten, dass die Professoren in der Regel viele Abschlussarbeiten gleichzeitig betreuen und daher wenig Zeit zur Verfügung haben. Die Gespräche sollten deshalb gut vorbereitet werden, um alle relevanten Punkte durchgehen zu können, ohne den zeitlichen Rahmen zu sprengen.

Tipp #2: Ein detailliertes Konzept

Konzept für die Abschlussarbeit
Konzept und Struktur

Im Zuge der ersten Beratungsgespräche mit Deinem betreuenden Professor ist es ebenso entscheidend, ein detailliertes Konzept für die Bachelor- oder Masterthesis zu erstellen. 

Die generelle Struktur Deiner Abschlussarbeit sollte schon vor Beginn des Schreibprozesses feststehen und Du solltest eine klare Vorstellung davon haben, welche Themenbereiche Du in welchem Umfang behandeln möchtest.

Dabei ist es besonders wichtig, darüber nachzudenken, was die genaue Zielsetzung Deiner Arbeit ist und welche Frage am Ende beantwortet werden soll. Eine Abschlussarbeit sollte nicht nur aus einer willkürlichen Aneinanderreihung einzelner Textpassagen bestehen, sondern einem strukturierten Verlauf folgen und sukzessive auf ein Endergebnis hinführen.

Hierzu ist es äußerst hilfreich, ein vorläufiges Inhaltsverzeichnis mit entsprechenden Kapiteln und Unterkapiteln zu erstellen. Durch die Erstellung eines solchen Inhaltsverzeichnisses erkennst Du, ob Deine Arbeit einem klaren roten Faden folgt und kannst eventuelle Brüche in der Struktur frühzeitig vermeiden. Außerdem empfiehlt es sich, im Inhaltsverzeichnis bereits die voraussichtliche Seitenanzahl für jedes Kapitel zu notieren. Dadurch lässt sich verhindern, dass Du später in bestimmten Abschnitten zu wenig schreibst oder zu sehr ausschweifst.

Die zusätzliche Zeit, die Du am Anfang für die Entwicklung eines detaillierten Konzeptes investierst, wirst Du später vielfach wieder einsparen, da sich nachträgliche Änderungen deutlich reduzieren. Ist die Gliederung fertiggestellt, bedeutet dies allerdings nicht, dass sie fortan unveränderlich ist. Die Gliederung bleibt ein dynamischer Prozess und eine gewisse Flexibilität sollte auch im weiteren Verlauf stets aufrechterhalten werden.

Tipp #3: Regelmäßige Arbeitsintervalle

Bei der Anfertigung einer Bachelor- oder Masterthesis ist es wichtig, sich frühzeitig und regelmäßig mit der Arbeit auseinanderzusetzen. Idealerweise sollte jeden Tag etwas Zeit für die Ausarbeitung eingeplant werden.

Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass man von morgens bis abends an der Abschlussarbeit schreiben muss. Kurze Intervalle von wenigen Stunden sind häufig ausreichend, solange diese konsequent beibehalten werden, regelmäßig stattfinden und früh genug damit begonnen wird.

Auf diese Weise hast Du ausreichend Zeit, das bisher Geschriebene zu reflektieren und gedanklich zu verarbeiten. Durch die regelmäßige Beschäftigung mit dem Thema, denkt man automatisch unterbewusst weiter darüber nach, wodurch häufig deutlich bessere Ergebnisse entstehen.

Wenn Du Dich hingegen nur unregelmäßig mit der Abschlussarbeit befasst, beraubst Du Dich dieses Effektes. Außerdem steigt dadurch die Gefahr, am Ende in Zeitnot zu geraten, was sich oftmals negativ auf die Qualität der Ausarbeitung auswirkt. 

Insbesondere der Aufwand für die abschließenden Anpassungen und Formatierungen wird häufig erheblich unterschätzt, wodurch es nicht selten noch kurz vor der Abgabe zu zeitlichen Problemen kommt.

Häufige und regelmäßige Einheiten